Das Ellenrieder-Gymnasium wurde am 4. Mai 1877 als Höhere Töchterschule gegründet. Der Schulbetrieb begann mit 160 Schülerinnen aus wohlhabenden Konstanzer Familien, die in einem Gebäude an der Marktstätte unterrichtet wurden. 1911 zog die Schule an ihren heutigen Standort im Paradies und erhielt den Namen Friedrich-Luisen-Schule. Das Jugendstilgebäude, das im heutigen Schulalltag als "Altbau" bezeichnet wird, wurde von Paul Jordan entworfen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schule auf Vorschlag des damaligen Schulleiters Hermann Venedey nach der Konstanzer Malerin Marie Ellenrieder benannt. Aufgrund der Zulassung männlicher Schüler und der dadurch wachsenden Schülerzahl wurde das Schulgebäude im Jahre 1961 um den "Mittelbau" (damals noch zweistöckig) ergänzt. 2011 folgte der "Neubau".

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Die Geschichte des Ellenrieder-Gymnasiums als Film

Im Schuljahr 2015/16 produzierte der 4-stündige Geschichtskurs in den letzten Schulwochen vor dem Abitur eine Dokumentation, in der anhand von Bildern, Dokumenten und Spielszenen deutlich wird, wie eng die Geschichte des Ellenrieder-Gymnasiums mit dem Zeitgeschehen der vergangenen hundert Jahre verknüpft war.

Jana von der Heiden und Sonja Reischle führten Regie; Herr Hess betreute das Projekt.