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Ethikprojekt "Kinderarbeit" der Klassen 8 b/d

I. Ein erster Überblick in Zahlen & Worten

(aus der Präsentation von Paula)

II. Deutschland: Kinderarbeit früher

(von Paulina, Text s. unten)
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Bildquelle: https://www.gewerkschaftsgeschichte.de/pictures/E01__14_FB001790-Kinderarb_A.jpg
In der Zeit der industriellen Revolution und der Industrialisierung mussten Kinder sehr oft arbeiten, um ihre Familie zu unterstützen. Viele Familien konnten auf den zusätzlichen Verdienst ihres Kindes nicht verzichten, um überhaupt zu überleben. Oft mussten Kinder schon sehr jung anfangen zu arbeiten. Da sie durch ihre Größe viele Arbeiten besser vollbringen konnten als Erwachsene. Zum Beispiel in engen Umgebungen wie Kohleschächten oder Abwasserkanälen. Auch in der Textilfabrik wurden sie oft eingesetzt da sie viel kleinere Hände hatten und so arbeiten wie das Säubern des Webstuhls besser vollbringen konnten. Auch in der Landwirtschaft arbeiten Kinder teilweise 8 Stunden pro Tag. Viele dieser Arbeiten waren höchst gefährlich und ungesund außerdem hatten die Kinder fast keine Freizeit und in die Schule konnten sie auch nicht gehen. Also hatten sie auch keine guten Grundvoraussätze für ihre Zukunft. 1839 gab es erstmals ein erstes deutsches Kinderschutzgesetz. Am 9. August 1960 wurde das Jugendarbeitsschutzgesetzt verkündet. In diesem Gesetz wurden auch das Arbeiten von Kindern in der Landwirtschaft berücksichtigt.

Hier im Süddeutschen Raum sind vor allen Dingen die Schicksale der so genannten „Schwabenkinder“ noch vielen Menschen in Erinnerung. Seit dem 17. Jhd. kamen viele Kinder zwischen 8-16 Jahren nach Oberschwaben, um bei der Aussaat und Ernte und Aussaat zu helfen. Die knapp 250 Kilometer zwischen ihrer Heimat und den Bauernfamilien legten sie über schneebedeckte Pässe, in schlechtem Schuhwerk und in kalter Witterung im Frühjahr und Herbst zu Fuß zurück. Für die „ausländischen Kinder“ galt die hiesige Schulpflicht nicht, so dass sie noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als billige Kräfte eingesetzt wurden. (S. Mütz)

III. Kinderarbeit weltweit - ein paar Beispiele

Kinderarbeit in Indien (von Paula)
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Kinderarbeit auf den Philippinen (von Emma)
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Kinderarbeit im Kongo (von Rania und Carla)
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IV. Weitere Beispiele von Kindern

(aus der Gruppenarbeit von Mia, Kim und Marie-Noelle)
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IV. Psychische Folgen von Kinderarbeit

(von Julia E.)


Da die Kinder unter schlechten Bedingungen und meist sehr viel und schwer arbeiten müssen , haben sie später oder schon während der Kinderarbeit oft psychische Probleme. Meistens haben die Kinder nicht einmal zu Hause ein bisschen Ruhe oder Privatsphäre, da sie oft mit ihren Eltern und Geschwistern auf engsten Raum leben. Meistens sind die Kinder aber auch sehr einsam da sie bspw. als Dienstbotinnen und – boten nie das Haus ihrer Arbeitsgeber verlassen dürfen.Wenn ihnen auch noch ihre Freizeit gestohlen und der Austausch mit Gleichaltrigen untersagt wird, führt das zu psychischen Schäden wie zB. Bettnässen, regressives verhalten oder Depressionen. (...) Dieses Gefühl von Minderwertigkeit wird meistens auch noch durch die Gesellschaft gefördert, da die Kinder nicht mal bei ihren Namen genannt werden. In Bangladesch werden die minderjährigen Dienstboten Bandha (Gefesselte) , in der Dominikanischen Republik Puerta Cerrada (Dienstmagd hinter verschlossenen Türen) und in Peru werden junge Dienstmädchen Cholas (Bezeichnung für städtische Indigene) genannt. Das kann zum Identitätsverlust beitragen. Viele Kinder in Kinderarbeit werden bestraft oder bedroht, wenn sie nicht schnell- oder gut genug arbeiten. Dadurch sind die meisten Kinder sehr schnell verängstigt oder generell sehr ängstlich. (...) Außerdem, je nach Arbeit die sie verrichten mussten, sind sie oftmals traumatisiert von verschiedenen und mehr oder weniger schlimmen Ereignissen. Außerdem sind sie mutlos, da sie meistens aus Geld – oder Zeitgründen nicht zur Schule gehen können. Deshalb können sie später auch keinen guten Beruf erlernen wegen mangelnder Bildung oder einem fehlenden Abschluss. (...) Da sie wegen zu wenig Geld ihre Kinder später auch arbeiten schicken müssen, schließt sich der Teufelskreis.

VI. Unser Fazit

VII. Was man tun kann

Der Flyer von Lena, Julia G. und Jonna kann durch einen Klick auf das Bild oder hier im pdf-Format heruntergeladen werden.
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