Im Projekt „Mensch gegen KI“ durften Schüler eigene Chatbots entwerfen. Geleitet wird das Projekt von Herr Bösinger, den wir dazu auch interviewten.
Hallo Herr Bösinger, Sie leiten das Projekt "Mensch gegen KI". Worum geht es in diesem Projekt?
In diesem Projekt geht es darum, dass die Teilnehmenden lernen, wie ein Chatbot, der auf künstlicher Intelligenz basiert, funktioniert.
Wie geht es Ihnen bisher in diesem Projekt?
Bisher macht es sehr viel Spaß. Insbesondere, weil wir eine Auswahl an Teilnehmern haben, die sich sehr gut mit dem Thema auskennen und schon viel vor Erfahrung mitbringen. Leider hatten wir aber auch ein großes Problem.
Und worum handelte es sich bei diesem großen Problem?
Um unseren Chatbot programmieren zu können, greifen wir auf das Angebot von GitHub zurück. Dort bekommt man einen virtuellen Computer zum Programmieren zugeteilt. Dazu mussten sich alle Teilnehmer auf der Website registrieren. Das haben wir gemeinsam in der Schule gemacht. Dadurch dachte das System, wir wären eine Person, die sich versucht, ganz oft anzumelden, so dass am nächsten Tag alle unsere Accounts wegen Verletzung der AGBs gesperrt wurden.
Wir befinden uns jetzt am letzten Tag der Projektwoche. Was war Ihr persönliches Highlight bisher?
Mein persönliches Highlight bisher war zu sehen, wie die einzelnen Chatbots immer besser werden und durch das Training durch die Schülerinnen und Schüler immer natürlichere Antworten geben konnten.
Wie kamen Sie auf die Idee, das Projekt „Mensch gegen KI“ zu leiten?
Ich finde den Bereich der Künstlichen Intelligenz sehr spannend und hatte selber kaum eine Ahnung davon, wie das funktioniert. Das Projekt war eine Chance für mich, um selbst etwas darüber zu lernen.
Wir hörten auch die Meinung von Valentin (9a): Du bist im Projekt Mensch gegen KI. Worum geht es in diesem Projekt?
In diesem Projekt erstellen wir unseren eigenen Chatbot. Wir programmieren mit der Programmiersprache Python verschiedene Bots, die auf bestimmte Themen spezialisiert sind. Zum Beispiel einen Aufmunterungsbot – dann kannst du mit dem schreiben und er muntert dich dann auf, wenn du traurig bist. Es gibt aber auch einen Pizzabot, bei dem man seine eigene Pizza bestellen kann. Da ist eine Riesenreichweite.
Wir sind ja jetzt hier am letzten Tag. Was ist denn für dich das größte Highlight bisher?
Dass man am Ende seinen eigenen Bot hat. Ich hab den Pizzabot – und vielleicht kommen welche zu uns und besuchen uns und wenn man Lust hat, kann man mit den Bots chatten. Es gibt auch einen Pythagorasbot, also mathematischen Bot, dem du mathematische Fragen stellen kannst. Heute gibt es also kein richtiges Highlight, aber vielleicht probieren Leute die Bots aus und deshalb bin ich gespannt, ob das so gut funktioniert.
Warum hast du dieses Projekt ausgewählt?
Weil ich sehr an KI interessiert bin und sehr viel programmiere. Ich hab Spaß daran, genau deshalb war das mein Zweitwunsch.
Und was war dein erster Wunsch?
Mein erster Wunsch war „Sparen und Investieren“, aber die Gruppe war sehr voll. Deshalb bin ich auch sehr froh darüber gewesen, dass ich in diese Gruppe gekommen bin.
Heinrich und Tayo, 5a
Laurin, 7c







