Genetischer Fingerabdruck: Dem Täter auf der Spur

Wer ist der Täter? Dieser Frage gingen in den vergangenen Wochen die Schüler*innen der drei J1-Kurse des Leistungsfachs Biologie auf den Grund. Im Rahmen des NaT-Working-Projekts führten sie im Labor einen genetischen Fingerabdruck durch, um herauszufinden, welcher von drei "Verdächtigen" seine DNA am Tatort hinterlassen hatte. Obwohl es sich bei den analysierten DNA-Proben um eigens für diesen Zweck hergestellte Moleküle handelte, waren die Schüler*innen mit viel Eifer bei der Arbeit und fanden nach etwa drei Stunden präziser Laborarbeit heraus, welche Proben übereinstimmten. Das linke Foto zeigt das Ergebnis des DNA-Fingerabdrucks unter UV-Licht.

Parallel dazu widmete sich eine zweite Gruppe der Fragestellung, welche Fleischsorten in der Probe einer Lyonerwurst enthalten waren. Hierzu verglichen sie anhand der Methode des "Protein-Fingerabdrucks" die Zusammensetzung der Eiweiße in der Wurst und in verschiedenen Fleischsorten. Beruhigenderweise stellte sich heraus, dass die als Putenlyoner gekennzeichnete Wurst tatsächlich nur Putenfleisch enthielt. Das rechte Foto zeigt die Kammer, in der die Eiweiße mithilfe von elektrischer Spannung aufgetrennt werden.