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Amnesty-AG

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Schon mal gesehen? Dieses kleine Schild hängt neben dem Haupteingang unserer Schule – und soll heute ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden.

Verfolgt wegen Hautfarbe oder Herkunft, benachteiligt aufgrund des Namens oder des Geschlechts, diskriminiert wegen des eigenen Glaubens: Rassismus und Diskriminierung sind noch immer ein drängendes Problem – weltweit und auch an Schulen!

Daran erinnert der „Internationale Tag gegen Rassismus“ am 21. März.

Aber sind wir das wirklich? Eine Schule ohne Rassismus und Diskriminierung? Als Schulgemeinschaft können wir den Tag als Anlass nehmen, um uns selbst zu fragen:  Gelingt es mir als Lehrer*in, meine Schüler*innen möglichst vorurteilsfrei zu behandeln und fair zu bewerten? Achte ich als Schüler*in darauf, meine Mitschüler*innen nicht durch Äußerungen zu verletzen oder aufgrund der Herkunft, des sozialen Status, der sexuellen Identität oder dem äußeren Erscheinungsbild zu diskriminieren? Alltagsrassismus hat viele Gesichter: ein gedankenloser Witz, eine unbedachte Frage, bewusst oder unbewusst diffamierende Begriffe, Benachteiligung oder Ausgrenzung.

Hier ist kritische Selbstreflexion gefragt! Nur wenn wir die eigenen Einstellungen und möglicherweise unbewussten Vorurteile hinterfragen, gelingt es uns, respektvoller und wertschätzender mit unseren Mitmenschen umzugehen.

 „Schule mit Courage“ bedeutet deshalb für uns, nicht weg zu schauen –  weder bei uns selbst noch bei anderen –  wenn wir Diskriminierung bemerken, sondern hinzusehen, zu widersprechen, einzuschreiten und für die Gleichwertigkeit aller Menschen einzustehen.

C. Maier / Amnesty AG

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